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Lesedauer 6 Min.

Xplora: Erst die Kids, jetzt die Senioren

Der CEO und Gründer von Xplora Technologies spricht im Interview über die Strategie hinter den Übernahmen von Doro und Emporia durch den norwegischen Hersteller, der mit Smartwatches für Kinder groß wurde.
Sten Kirkbak, CEO von Xplora

Der Norweger Sten Kirkbak gründete Xplora Technologies im Jahr 2016, inspiriert von einer persönlichen Erfahrung, die ihm die Notwendigkeit sicherer und zugleich smarter digitaler Lösungen für Familien deutlich machte. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen Telekommunikation, Technologie und Markenaufbau hat er Xplora Technologies zu einem der führenden europäischen Anbieter im Bereich Family IoT entwickelt.

© Xplora Technologies

Mit der jüngst vollzogenen Übernahme von Emporia verstärkt der norwegische Hersteller Xplora Technologies seine Präsenz im Seniorensegment. Der CEO und Gründer Sten Kirkbak erklärt im Interview die Hintergründe und die Strategie des Unternehmens, zu dem inzischen auch Doro gehört.

Xplora ist schon einige Jahre in Deutschland vor allem mit Produkten für Kinder präsent, doch nicht jeder kennt den Hintergrund des Unternehmens. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Firma zu gründen?

Sten Kirkbak: 1997 habe ich in der Telco-Industrie angefangen bei Netzbetreibern wie Telenor oder KPN Quest. Da habe ich gesehen, dass es für einen steigenden Absatz von SIM-Karten in der Zukunft nötig ist, nicht nur auf den Markt in der Mitte zwischen 25 und 60 Jahren zu schauen, sondern auch auf jüngere und ältere Kunden. Ich startete dann 2016 Xplora mit der Idee, Wearables für Kinder zu entwickeln. Ich habe selbst vier Kinder und wollte, dass sie sichere Endgeräte nutzen können.

Ich gab damals hier in Norwegen eine Marktstudie und einen Business Case in Auftrag, und schon der zeigte, dass wir besser mit Senioren als Zielgruppe statt mit Kindern angefangen hätten. Doch unsere Idee, eine Plattform für vernetzte Geräte mit einer eigenen SIM-Karte zu entwickeln, funktioniert am Ende für jedes Produkt.

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