Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Shopping-Apps werden zum zentralen Vertriebskanal

Mobile Anwendungen haben sich zu einem festen Bestandteil des Kaufverhaltens entwickelt. Eine Bitkom-Studie zeigt, wie stark sie inzwischen verbreitet sind und welche Bedeutung sie für den Vertrieb haben.
2026-Shopping-App

Shopping-Apps sind für viele Verbraucher ein fester Bestandteil des Kaufprozesses und entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Vertriebskanal

© shutterstock / RSplaneta

Laut einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 779 Internetnutzern in Deutschland, die per Smartphone einkaufen, haben 86 Prozent mindestens eine Shopping-App installiert. Im Durchschnitt nutzen die Befragten sieben Apps von Händlern auf ihrem Smartphone.

„Apps zum Online-Shopping sind ein Komfortgewinn und senken die Hürde zum Kauf“, sagt Nastassja Hofmann, Referentin Retail & PropTech beim Bitkom. Durch die einfache Bedienung und das auf das Smartphone zugeschnittene Design werde das Einkaufserlebnis positiv wahrgenommen, insbesondere bei wiederkehrenden Käufen.

Viele Nutzer greifen dabei auf mehrere Anwendungen zurück. 37 Prozent haben bis zu vier Shopping-Apps installiert, weitere 36 Prozent nutzen fünf bis zehn Apps. Jeder achte Smartphone-Shopper (13 Prozent) verwendet sogar mehr als zehn entsprechende Anwendungen. Frauen kommen im Durchschnitt auf acht Shopping-Apps, Männer auf sechs.

Für Anbieter und Händler entwickeln sich Apps damit zu einem wichtigen direkten Zugang zum Kunden. Sie ermöglichen nicht nur den eigentlichen Kauf, sondern sichern auch eine dauerhafte Präsenz auf dem Smartphone, etwa durch personalisierte Angebote oder Hinweise auf neue Produkte. Auch im Telekommunikationsmarkt setzen Netzbetreiber und Anbieter verstärkt auf eigene Anwendungen, über die Kunden Tarife verwalten, Optionen buchen oder Geräte bestellen können.

Grundlage der Ergebnisse ist eine Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Verbands. Befragt wurden im Herbst 2025 insgesamt 1.120 Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 779 Personen, die mit ihrem Smartphone Online-Einkäufe tätigen.

Neueste Beiträge

Telekom und Vodafone bauen im Juni Glasfaser weiter aus
Es gibt neue Meldungen der Netzbetreiber zum weiteren Ausbau der Glasfaseranschlüsse im Juni: Die Telekom meldet 240.000 neue Anschlüsse, der Konkurrent Vodafone hat 130.000 Anschlüsse neu in die Vermarktung aufgenommen.
3 Minuten
31. Jul 2026
Peoplefone erweitert SIP-Infrastruktur für KI-Sprachsysteme
Der VoIP-Anbieter Peoplefone Deutschland stellt mit dem Domain-Based SIP-Trunk eine neue Anbindung für Cloud-basierte Sprachsysteme vor. Die Lösung richtet sich an Betreiber von AI-Voicebots, Contact Centern und Cloud-PBX-Plattformen, die Telefonie über flexible Cloud-Infrastrukturen integrieren wollen.
3 Minuten
30. Jul 2026
EDNT öffnet eigene VoIP-Plattform für den Channel
Mit Acall Technologies will die EDNT-Gruppe Systemhäusern und Providern ermöglichen, VoIP-Angebote unter eigener Marke aufzubauen. Die bislang intern entwickelte und im Produktivbetrieb eingesetzte Plattform wird dafür als White-Label-Lösung über den indirekten Vertrieb angeboten.
3 Minuten
30. Jul 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Ceconomy setzt sich ambitionierte Ziele und treibt den Wandel voran
Der Cecnomy-Konzern erreicht seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr und peilt eine deutliche Steigerung an. Der neue CEO will den Wandel der Marke MediaMarktSaturn von einer reinen Kette von Elektronikmärkten hin zum Omnichannel- und Services-Anbieter weiter vorantreiben.
4 Minuten
9. Jul 2026
Der Onlinehandel wächst, vor allem die Plattformen profitieren
Im zweiten Quartal wuchsen die Umsätze im deutschen E-Commerce deutlich. Davon profitieren konnten aber weniger die klassischen Online- und Multichannelhändler sondern die Marktplätze und die Shops von Herstellern.
3 Minuten
8. Jul 2026
EU-Kommission äußert Bedenken zur Ceconomy-Übernahme durch JD.com
Die EU-Kommission prüft die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com. Jetzt hat sie erste Bedenken öffentlich gemacht, in denen es um staatliche Subventionen in China geht, die sich auf den hiesigen Wettbewerb auswirken könnten. 
2 Minuten
24. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige