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Schadsoftware Darksword bedroht iPhones

Experten warnen vor einer neuen Schadsoftware, die Daten auf iPhones ausspionieren kann. Apple hat bereits mit einem Update reagiert, das die Nutzer vor allem älterer Modelle installieren sollten.
Virus auf dem Smartphone
© ChatGPT

Eine Schadsoftware namens "Darksword" bedroht iPhone-Nutzer. Seit November 2025 beobachtet die Google Threat. Es handelt sich demnach um Schadsoftware, die eine Vielzahl unterschiedlicher Schwachstellen nutzt, um sich nach und nach immer tiefer auf iPhones einzunisten und die Sicherheitsbarrieren des Betriebssystems zu überwinden.

Schon der Aufruf einer infizierten Website soll reichen, um die Telefone durch Kombination mehrerer Zero-Day-Lücken zu übernehmen. Ein Ziel sind Wallet-Apps, von denen Kriminelle Bitcoins und andere Kryptowährungen stehlen könnten. Auch E-Mails, Instant Messenger, Konatakte und Accountdaten können ein Ziel der Banden sein. Die Software verwischt nach dem Angriff und dem Übertragen der Daten auf die Server der Angreifer ihre Spuren auf dem Smartphone.

Dabei geht es den Sicherheitsexperten nicht um gezielte Angriffe auf einzelne Personen wie etwa politische Gegner, sondern um einen Einsatz gegen die breite Bevölkerung, etwa indem Websites von Medien oder Behörden infiltriert werden. Als Urheber vermuten die Sicherheitsexperten nicht nur stattliche Akteure vor allem aus Russland, sondern auch Kriminelle.

Apple hat bereits mit einem Update reagiert, ohnehin sind Nutzer mit aktuellen Versionen des Betriebssystems iOS gegen die Angriffe geschützt. Nach Schätzungen der Sicherheitsfirmen gibt es aber weltweit mehr als 200 Millionen Geräte, die für die Attacke anfällig sind. Das sind nicht nur iPhones von Nutzern, die keine Updates mehr installieren, sondern auch solche, die mit einem Alter von neun bis zehn Jahren nicht mehr von Apple versorgt werden. 

Betroffen sind die Versionen iOS 18.4 bis iOS 18.6.2, die zwischen März und August 2025 veröffentlicht wurden. Aktuelle Geräte werden mit iOS 26.3.1 ausgeliefert, das mit einem automatisch ausgespielten Update gegen "Darksword" und die bereits kurz zuvor entdeckte Schadsoftware "Coruna" abgesichert ist. 

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