Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Fairphone spendiert seinem Smartphone ein Hardware-Upgrade

Das nachhaltige Fairphone bekommt in der Version 6+ eine verbesserte Hardware mit einem schnelleren Prozessor und mehr Arbeitsspeicher. Kern des Konzepts bleibt die einfache Reparierbarkeit durch die Nutzer.
Fairphone 6+
© Fairphone

Der niederländische Hersteller Fairphone hat sich mit seinen nachhaltigen Smartphones längst am Markt etabliert. Jetzt greift er mit dem neuen Modell 6+ erstmals auch in den USA an und ist dort bei den Netzbetreibern AT&T sowie T-Mobile vertreten. Hierzulande gibt es das Gerät für 649 Euro – es ist damit 100 Euro teurer als der Vorgänger. Das gemäß IP55 geschützte Gehäuse kommt in Grün und Schwarz sowie neu auch in Blau.

Für den Aufpreis gibt es immerhin 12 statt wie bisher 8 GB Arbeitsspeicher. Außerdem weicht der Mittelklasse-Prozessor von Qualcomm, der Snapdragon 7s Gen 3, dem neueren 7s Gen 4. Das sind bereits die größten Neuerungen, die das Smartphones etwas zukunftssicherer machen dürften. Denn Fairphone spielt aktuell Android 16 auf und verspricht Software-Updates und -Upgrades bis ins Jahr 2033 sowie fünf Jahre Garantie. Alternativ gibt es zum gleichen Preis auch eine Variante mit dem europäischen Open-Source-Betriebssystem /e/OS von Murena.

Die technische Ausstattung umfasst wie bisher ein 6,3-Zoll-LTPO-OLED-Display mit maximal 120 Hz Bildwiederholrate, 256 GB Datenspeicher, einen 2-TB-MicroSD-Slot und eine 32-Megapixel-Frontkamera. Die rückwärtige Kamera hat eine 50-Megapixel-Hauptlinse mit Sony Lytia 700C Sensor und eine 13-Megapixel-Weitwinkellinse mit 120 Grad.

Der 4.415-mAh-Akku kann mit 30 Watt schnell per Kabel geladen werden, drahtloses Laden gibt es aber nicht. Dafür lässt sich der Kraftspender mit Hilfe eines T5-Torx-Schraubendrehers vom Anwender austauschen. Das gilt auch für elf weitere Komponenten darunter die Kameras, der USB-C-Port oder das Display. Fairphone verspricht für diese Komponenten günstige Preise, der Bildschirm soll beispielsweise mit 89,95 Euro deutlich günstiger sein als bei vergleichbaren Konkurrenzmodellen.

Mehr als 50 Prozent des Gerätegewichts sollen aus fair gewonnenen oder recycelten Materialien bestehen. Insgesamt nennt das Unternehmen 14 entsprechend bezogene oder wiederverwertete Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Gold. Zudem soll der Anteil grüner Energie bei der Fertigung noch einmal gesteigert worden sein.

 

 

 

Neueste Beiträge

Acer stellt auf der IFA vier neue Iconia-Tablets vor
Acer erweitert sein Portfolio von Android-Tablets um zwei Baureihen mit jeweils zwei Modellen in zwei Größenklassen: Iconia A14 und A16 haben IPS-Displays, Iconia X14 und X16 kommen mit OLED-Bildschirmen.
3 Minuten
3. Sep 2026
Breko eG wird Partner der communicate
Die Breko Einkaufsgemeinschaft eG wird 2026 Partner der communicate. Mitglieder der genossenschaftlichen Einkaufsplattform für Netzbetreiber und Stadtwerke im Glasfaserausbau erhalten dadurch spezielle Konditionen für die Teilnahme an leat con und night of communicate.
2 Minuten
IFA: Anker streicht seine Submarken für einen einheitlichen Auftritt
Der Elektronikhersteller Anker nutzt die IFA für seinen neuen Markenauftritt: Aus Anker, Soundcore, Solix und Eufy wird Anker. Dazu brachten die Chinesen zahlreiche neue Produkte mit nach Berlin.
5 Minuten
3. Sep 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Das sind die Smartphone-Bestseller des ersten Quartals
Fünfmal Samsung, viermal Apple und einmal Xiaomi: Die Marktforscher von Counterpoint Research haben die weltweit im ersten Quartal des Jahres am häufigsten verkauften Smartphones ermittelt.
2 Minuten
7. Mai 2026
Telekom ermöglicht Festnetz-Telefonie über Mobilfunk
Die Lösung "Call Connect via Funk" der Deutschen Telekom ermnöglicht analoge Telefonie über das Mobilfunknetz. Hintergrund ist die schrittweise Ablösung alter Anschlusstechnik, die Alternativen für die Kunden, die vor allem telefonieren wollen, benötigt.
2 Minuten
13. Aug 2026
1&1 verliert Mobilfunkkunden, steigert aber das Ergebnis
Nach der Neuausrichtung seines Discount-Portfolios zählt 1&1 weniger Mobilfunkverträge. Auch der Service-Umsatz ging im ersten Halbjahr leicht zurück. Dennoch verbesserte der Anbieter sein Ergebnis deutlich und hält an der Prognose für 2026 fest.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige