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Telekom stärkt digitale Sichtbarkeit der Shops

Mit zentral gepflegten Standortdaten und aktivem Bewertungsmanagement baut die Deutsche Telekom ihre digitale Präsenz im stationären Handel weiter aus.
Telekom Shopmitarbeiter

Mitarbeiter vor einem Telekom-Shop: Gepflegte Standortdaten und digitale Services sollen die Auffindbarkeit der Filialen verbessern

© Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat die Zusammenarbeit mit dem Plattformanbieter Yext verlängert und treibt damit die digitale Steuerung ihrer rund 500 Shop-Standorte weiter voran. Ziel ist es, Standortdaten, Bewertungen und weitere Informationen zentral zu verwalten und über verschiedene Plattformen hinweg aktuell zu halten.

Zentrale Datenpflege statt manueller Prozesse

Nach Angaben des Unternehmens werden Standortdaten wie Öffnungszeiten, Services oder Adressinformationen inzwischen automatisiert synchronisiert. Insgesamt wurden rund 15 Millionen Datensätze aktualisiert, während 98 Prozent der Einträge als korrekt gepflegt gelten. Zuvor erfolgte die Pflege vieler Informationen manuell – ein aufwendiger Prozess bei einem Filialnetz dieser Größe.

Auch das Management von Kundenbewertungen wurde zentralisiert. Die Zahl der beantworteten Rezensionen stieg laut Telekom um 65 Prozent. Insgesamt liegen mehr als 200.000 Bewertungen vor, die Durchschnittsbewertung beträgt aktuell 4,5 Sterne.

Mehr Sichtbarkeit über Google und Maps

Die stärkere Strukturierung und Pflege der Daten wirkt sich laut Telekom auch auf die Sichtbarkeit aus. In den vergangenen zwölf Monaten erzielten die Shop-Einträge 43,7 Millionen Google-Impressionen sowie 1,8 Millionen Interaktionen. Die Nutzung über Google Maps habe sich seit Beginn der Zusammenarbeit nahezu verdreifacht.

Neben klassischen Suchergebnissen spielt dabei auch die Darstellung strukturierter Daten eine Rolle, etwa für neue Suchformate, sprachbasierte Abfragen oder KI-gestützte Systeme. Zudem nutzt die Telekom Funktionen wie die Terminreservierung direkt über Google.

Die Entwicklung zeigt, welche Bedeutung gepflegte Standortdaten und aktives Bewertungsmanagement inzwischen für den stationären Handel haben. Sichtbarkeit entsteht zunehmend nicht mehr allein über die eigene Website, sondern über Plattformen und Suchsysteme, die als zentrale Einstiegspunkte für Kunden dienen.

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