Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

NIQ: Europäer haben durchschnittlich 20.291 Euro zur Verfügung

Die Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa steigt 2025 um 4,0 Prozent auf 20.291 Euro. Spitzenreiter bleibt Liechtenstein mit 71.130 Euro, Irland verbessert sich um fünf Plätze. Die Unterschiede zwischen den 42 untersuchten Ländern bleiben erheblich.

Die Streuung der Kaufkraft in Europa ist immer noch groß

© (Quelle: EMGenie)

Die Europäer verfügen 2025 über insgesamt rund 13,9 Billionen Euro Kaufkraft. Das zeigt die neue Studie „NIQ Kaufkraft Europa 2025“. Pro Kopf ergibt sich eine durchschnittliche Kaufkraft von 20.291 Euro – ein nominaler Zuwachs von 4,0 Prozent im Vergleich zum revidierten Vorjahreswert. Dieses Budget steht für Essen, Wohnen, Dienstleistungen, Energiekosten, private Altersvorsorge, Versicherungen, Urlaub, Mobilität und Konsumwünsche zur Verfügung.

Liechtenstein führt das Ranking mit deutlichem Abstand an. Die Liechtensteiner haben eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 71.130 Euro – das 3,5-Fache des europäischen Durchschnitts. Dahinter folgen die Schweiz mit 53.011 Euro und Luxemburg mit 38.929 Euro. Alle Top-10-Länder weisen eine Kaufkraft auf, die mindestens 43 Prozent über dem europäischen Durchschnitt liegt.

Irland klettert auf Platz sieben

Großer Gewinner ist Irland: Das Land rückt im Vergleich zum Vorjahr fünf Ränge nach vorne und belegt mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 30.205 Euro den siebten Rang. Das Vereinigte Königreich verbessert sich um einen Rang auf Platz sechs, während Österreich und Norwegen um jeweils zwei Ränge nach hinten rutschen. Die Niederlande werden aus den Top 10 verdrängt und liegen mit 28.535 Euro pro Kopf auf Rang zwölf.

Insgesamt liegen 16 der 42 untersuchten Länder über dem europäischen Durchschnitt. Dem stehen 26 Länder mit unterdurchschnittlicher Kaufkraft gegenüber. Spanien liegt mit 20.134 Euro pro Kopf leicht unter dem europäischen Durchschnitt. Schlusslicht bleibt die Ukraine mit 2.946 Euro pro Kopf – weniger als 15 Prozent des europäischen Durchschnitts.

Markus Frank, NIQ-Experte für Geomarketing, sagt: „Die Kaufkraftunterschiede innerhalb Europas sind nach wie vor erheblich. So verfügen die Menschen in Liechtenstein über mehr als das 24-Fache an Kaufkraft im Vergleich zur Ukraine. Dennoch zeigt sich ein langfristiger Trend: Länder mit geringerer Kaufkraft verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse. Dadurch verringert sich die Kluft zwischen den Nationen allmählich.“

Deutschland auf Rang neun

Deutschland liegt mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 29.566 Euro auf Rang neun und damit 45,7 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Italien belegt mit 21.952 Euro Platz 16, die Tschechische Republik mit 15.928 Euro Rang 23, Polen mit 14.156 Euro Platz 26 und Rumänien mit 11.105 Euro Rang 31.

Die Studie liegt für 42 europäische Länder auf feinräumigen Ebenen wie Gemeinden und Postleitzahlen vor. Die Kaufkraft bezeichnet das verfügbare Einkommen ohne Steuern und Sozialabgaben inklusive Transferleistungen. Die Werte sind nicht inflationsbereinigt.

Neueste Beiträge

Führungswechsel an der Spitze von Ericsson
Nachdem der CEO des schwedischen Netzwerkausrüsters Ericsson seinen Rücktritt für den Herbst angekündigt hat, wurde mit Per Narvinger bereits der Nacholger benannt.
2 Minuten
18. Jun 2026
Die Honor Watch 6 kommt nach Deutschland
Die neue Smartwatch von Honor bietet umfangreiche Gesundheitsfunktionen und diverse Sportmodi. Die Watch 6 kommt in zwei Farb- und Designvarianten von sportlich bis elegant.
3 Minuten
18. Jun 2026
Also startet KI-Programm für Reseller
Agentenbasierte KI soll für Systemhäuser und Reseller leichter zugänglich werden. Dazu kündigt Also ein neues Partnerprogramm an, das Schulungen, Werkzeuge und Vermarktungsunterstützung bündelt.
2 Minuten
17. Jun 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Wertgarantie diskutiert neue Chancen für den Fachhandel
Rund 300 Fachhandelspartner nahmen am 365er Profi-Treff 2026 in St. Wolfgang teil. Neben der Marktlage ging es um Reparatur, Mietmodelle, Führung und konkrete Impulse aus der Handelspraxis.
4 Minuten
22. Mai 2026
Umbau von Saturn zu Media Markt geht weiter - Markenstrategie
Immer mehr Saturn-Märkte werden in Media Markt umfirmieren. Doch ein Ende für die Marke will der Mutterkonzern Ceconomy nicht bestätigen.
2 Minuten
12. Jan 2026
Einzelhandel: Vor allem die kleinen Läden verschwinden
Eine Studie zeigt den dramatischen Umbruch im deutschen Einzelhandel: Immer mehr kleinere inhabergeführte Geschäfte verschwinden aus den Innenstädten. Dagegen gewinnen Onlineplattformen, Discounter und große Ketten Marktanteile.
3 Minuten
29. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige