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Nexi übernimmt Computop vollständig

Die Nexi Group kauft den deutschen Payment-Spezialisten Computop zu 100 Prozent. Firmengründer Ralf Gladis zieht sich nach fast 30 Jahren zurück. Für Händler ändert sich kurzfristig wenig, langfristig könnten neue Services hinzukommen.

Computop-Gründer Ralf Gladis zieht sich nach fast 30 Jahren aus der Geschäftsführung zurück

© (Quelle: Nexi)

Die Nexi Group baut ihre Präsenz in der DACH-Region aus und übernimmt den deutschen Zahlungsdienstleister Computop vollständig. Das Unternehmen aus Bamberg gilt als Pionier im Omnichannel-Payment und betreibt die Plattform Paygate, über die Händler zahlreiche lokale und internationale Zahlarten abwickeln können.

Für Computop bedeutet die Übernahme den Abschied von Gründer Ralf Gladis, der das Unternehmen seit fast drei Jahrzehnten geleitet hat. „Nach fast drei Jahrzehnten an der Spitze von Computop ist für mich der richtige Zeitpunkt für den Übergang gekommen“, erklärte Gladis. Neuer CEO ist Stephan Kück, der Computop bereits seit 2010 als Geschäftsführer mitgeführt hat. Er soll die Integration in die Nexi-Gruppe begleiten und die Lösungen des Unternehmens europaweit ausrollen.

Thomas Spreitzer von Nexi sieht in Computop eine wichtige Ergänzung für die DACH-Region

© Quelle: Nexi

Von Seiten des Käufers betonte Nexi-Manager Thomas Spreitzer: „Mit Computop ergänzt Nexi das Angebot in der DACH-Region um einen erfahrenen Omnichannel-Spezialisten.“

Kontinuität für Kunden

Für Händler und Geschäftskunden ändert sich zunächst nichts: Computop soll eigenständig bleiben, bestehende Verträge und Services laufen unverändert weiter. Mittel- und langfristig rechnet Nexi jedoch mit Synergien: So könnten zusätzliche Zahlarten aus anderen europäischen Märkten in die Plattform einfließen, ebenso neue Technologien, die Nexi bereits international nutzt.

Die Übernahme ist auch ein Signal für den sich konsolidierenden Markt: Eigenständige Payment-Anbieter werden seltener, größere Gruppen bauen ihre Präsenz durch Zukäufe aus. Für den Handel bedeutet dies mehr internationale Integration, aber auch die Gefahr längerer Entscheidungswege durch Konzernstrukturen.

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