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Lesedauer 2 Min.

Mobile Commerce: Sechs Wege zum Kauf auf dem Smartphone

Eine Analyse von ECDB zeigt Erfolgsstrategien für den Handel über mobile Endgeräte auf. Die sechs darin identifizierten Kanäle des M-Commerce haben unterschiedliche Zielgruppen und Anforderungen an die Händler.
Shopping auf dem Smartphone
© ChatGPT

Die Beratungsfirma ECDB hat eine Analyse von Strategien im Handel auf Smartphones durchgeführt und sechs verschiedene Typen des M-Commerce erkannt. Grundsätzlich umfasst der Begriff alle Transaktionen, die von einem Smartphone aus begonnen oder beendet werden. 

Die sechs verschiedenen Typen des M-Commerce auf dem Smartphone sind das Shoppen über den Browser; über native Shopping Apps eines Händlers, die auf dem Smartphone installiert werden müssen; Social Commerce über Netzwerk-Apps; mobile Wallets; Scan-to-Buy im Shop über einen QR-Code; Kauf über SMS und Push-Nachrichten. Die Analysten verweisen darauf, dass jede dieser Arten zu verkaufen eine spezifische Strategie braucht, um erfolgreich zu sein.  

Dabei geht es längst nicht mehr darum, einfach nur seinen Onlineshop optisch fit für eine Darstellung auf den kleinen Bildschirmen zu machen. Denn die Analyse zeigt, dass weltweit dort zwar elf Prozent der Kunden etwas in ihren Einkaufswagen lagen, aber am Ende nur drei Prozent den Kauf auch abschließen. Die Verlustquote liegt je nach Produktkategorie zwischen 67 und 84 Prozent, am höchsten ist sie bei Möbeln und Haushaltswaren. Gründe sind mühselige Vergleichsmöglichen auf den kleinen Displays gegenüber einem Desktop, aber auch lange Formulare oder komplizierte Bezahlprozesse mit zu vielen Schritten.

Deshalb empfehlen die Berater einfache Checkout-Prozesse mit einem Klick, exklusive Anreize und Mehrwerte für Kunden die App des Händlers zu installieren, Push-Nachrichten vor allem für wiederkehrende Kauferinnerungen von Verbrauchsgüter zu verwenden und Scan-to-buy als Brücke zwischen digitalem und stationärem Handel einzusetzen.

 

 

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