Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Intel eröffnet Pop-up-Store in München

Der Chip-Hersteller Intel öffnet in der Vorweihnachtszeit einen Experience Store mitten in München. Vom 30. Oktober bis 6. Dezember können Besucher am Viktualienmarkt Notebooks mit KI-Features testen.

Mit dem Pop-up-Store am Viktualienmarkt möchte Intel in der konsumstarken Zeit auf sich aufmerksam machen.

© (Quelle: Intel)

Intel geht in die Offensive. Während der Konzern an den Aktienmärkten und in der öffentlichen Wahrnehmung zuletzt eher durch Kostensenkungsprogramme und Restrukturierungen auffiel, setzt das Unternehmen jetzt auf direkte Kundenkontakte. Ab dem 30. Oktober öffnet am Münchner Viktualienmarkt 6 der Intel Experience Store seine Türen: ein Pop-up-Konzept, das zeitgleich auch in New York, London, Paris und Seoul ausgerollt wird.

Die Botschaft ist klar: Intel will raus aus der Unsichtbarkeit, die Chip-Hersteller traditionell umgibt. Während Endkunden bei Apple, Samsung oder Dell genau wissen, welche Marke sie kaufen, verschwindet der Prozessorhersteller meist hinter dem Geräte-Logo. Mit dem Experience Store versucht Intel, diese Lücke zu schließen und gleichzeitig die eigene Relevanz in Zeiten von KI und mobilem Computing zu demonstrieren.

Elf Hersteller, ein Schaufenster

Elf namhafte Notebook-Hersteller werden im Wechsel vor Ort präsent sein, darunter Asus, Acer, Dell, HP, Lenovo, LG, Microsoft, MSI und Samsung. Auch Google, als Android- und ChromeOS-Anbieter, ist mit dabei. Die genauen Termine, welcher Partner wann ausstellt, werden über die offizielle Website kommuniziert.

Gemeinsam mit den Handelspartnern Cyberport, MediaMarkt und Notebooksbilliger.de will Intel ein interaktives Erlebnis schaffen. Besucher sollen die neuesten Notebook-Generationen nicht nur ansehen, sondern ausprobieren können – mit Schwerpunkt auf KI-gestützte Anwendungen. Das Timing ist bewusst gewählt: Die sechs Wochen bis Mitte Dezember decken die entscheidende Vorweihnachtsphase ab, in der viele Kaufentscheidungen für hochpreisige Elektronik fallen.

KI als Verkaufsargument

Die Fokussierung auf Künstliche Intelligenz ist strategisch gesetzt. Intel positioniert seine aktuellen Prozessorgenerationen als „AI-ready“ und bewirbt Features wie lokale KI-Berechnungen, verbesserte Akkulaufzeiten durch intelligentes Energiemanagement und optimierte Performance für kreative Anwendungen. Der Experience Store soll diese abstrakten Versprechen greifbar machen – durch Live-Demos, die zeigen, was KI auf dem Notebook konkret leisten kann.

Ob Bildbearbeitung mit automatischer Objekterkennung, Echtzeit-Übersetzungen in Videokonferenzen oder Gaming mit KI-gestützter Grafikverbesserung: Intel hofft darauf, dass Besucher den Mehrwert am eigenen Leib spüren und beim späteren Notebook-Kauf bewusst auf Intel-Hardware achten. In Zeiten, in denen AMD und ARM-basierte Chips – etwa Apples M-Serie – stark im Aufwind sind, ist das für Intel keine Selbstverständlichkeit mehr.

[Update, 28.10.2025] In einer früheren Version stand, dass der Store bis Mitte Dezember geöffnet hätte.

Neueste Beiträge

EDNT öffnet eigene VoIP-Plattform für den Channel
Mit Acall Technologies will die EDNT-Gruppe Systemhäusern und Providern ermöglichen, VoIP-Angebote unter eigener Marke aufzubauen. Die bislang intern entwickelte und im Produktivbetrieb eingesetzte Plattform wird dafür als White-Label-Lösung über den indirekten Vertrieb angeboten.
3 Minuten
30. Jul 2026
Samsung macht fast nur noch mit Speicherchips Gewinn
Umsatz und Gewinn stiegen bei Samsung im Zweiten Quartal, vor allem die Speichersparte boomt. Das Geschäft mit Smartphones, Fernsehern und Küchengeräten im Bereich Digital Experience schwächelt dagegen.
2 Minuten
31. Jul 2026
Peoplefone erweitert SIP-Infrastruktur für KI-Sprachsysteme
Der VoIP-Anbieter Peoplefone Deutschland stellt mit dem Domain-Based SIP-Trunk eine neue Anbindung für Cloud-basierte Sprachsysteme vor. Die Lösung richtet sich an Betreiber von AI-Voicebots, Contact Centern und Cloud-PBX-Plattformen, die Telefonie über flexible Cloud-Infrastrukturen integrieren wollen.
3 Minuten
30. Jul 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Ceconomy setzt sich ambitionierte Ziele und treibt den Wandel voran
Der Cecnomy-Konzern erreicht seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr und peilt eine deutliche Steigerung an. Der neue CEO will den Wandel der Marke MediaMarktSaturn von einer reinen Kette von Elektronikmärkten hin zum Omnichannel- und Services-Anbieter weiter vorantreiben.
4 Minuten
9. Jul 2026
Der Onlinehandel wächst, vor allem die Plattformen profitieren
Im zweiten Quartal wuchsen die Umsätze im deutschen E-Commerce deutlich. Davon profitieren konnten aber weniger die klassischen Online- und Multichannelhändler sondern die Marktplätze und die Shops von Herstellern.
3 Minuten
8. Jul 2026
EU-Kommission äußert Bedenken zur Ceconomy-Übernahme durch JD.com
Die EU-Kommission prüft die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com. Jetzt hat sie erste Bedenken öffentlich gemacht, in denen es um staatliche Subventionen in China geht, die sich auf den hiesigen Wettbewerb auswirken könnten. 
2 Minuten
24. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige