Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

ADN nimmt Omada von TP-Link ins Portfolio

Mit Business-Lösungen von TP-Link vergrößert ADN sein Netzwerkangebot. Die Partnerschaft zielt vor allem auf Systemhäuser und Managed Service Provider, die standardisierte Netzwerk- und Serviceangebote aufbauen wollen.
ADN nimmt Omada von TP-Link ins Portfolio

Vertreter von ADN und TP-Link beim Start der Vertriebspartnerschaft für die Business-Networking-Plattform Omada. ADN will die Lösung insbesondere bei Systemhäusern und Managed Service Providern im deutschsprachigen Markt positionieren. Von links: Jan Duve (ADN), Thorsten Tellinghusen (ADN), Thomas Mühlenkamp (ADN), Jens Walter (TP-Link), Oliver Wolff (TP-Link), Nico Schachtschneider (TP-Link), Patrick Hirscher (TP-Link) und Carsten Smesch (TP-Link)

© ADN/TP-Link

Der Bochumer Value Added Distributor ADN erweitert sein Portfolio um die Business-Networking-Lösungen Omada von TP-Link. Mit der Partnerschaft erhalten Reseller, Systemhäuser und Managed Service Provider (MSP) Zugang zu einer Plattform für den Aufbau und Betrieb zentral verwalteter Netzwerkinfrastrukturen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur klassische Infrastrukturprojekte, sondern vor allem wiederkehrende Service-Modelle.

Omada umfasst Access Points, Switches, Gateways und Controller, die sich über eine gemeinsame Software-Defined-Networking-Plattform (SDN) verwalten lassen. Die Lösung kann sowohl cloudbasiert als auch lokal betrieben werden und unterstützt Funktionen wie Zero-Touch-Provisioning für die automatisierte Inbetriebnahme neuer Geräte. Damit richtet sich das Angebot insbesondere an Partner, die mehrere Kundenstandorte zentral betreuen möchten.

Fokus auf Managed Services

Auffällig ist, dass ADN die neue Partnerschaft vor allem unter dem Aspekt wiederkehrender Geschäftsmodelle positioniert. Die zentrale Verwaltung verteilter Standorte, cloudbasierte Managementfunktionen und die Möglichkeit zur Standardisierung von Kundenumgebungen sollen Systemhäusern den Aufbau eigener Managed Services erleichtern.

„TP-Link Omada ist für uns ein strategischer Baustein, um unseren Partnern im Networking-Umfeld eine leistungsfähige und zugleich wirtschaftlich attraktive Plattform anzubieten“, erklärt ADN-Geschäftsführer Hermann Ramacher. Partner könnten die Lösung schnell in bestehende Geschäftsmodelle integrieren und eigene Managed-Service-Angebote aufbauen.

Dieser Schwerpunkt passt zur generellen Ausrichtung des Distributors. ADN hat sein Portfolio in den vergangenen Monaten unter anderem um Lösungen aus den Bereichen Security, Cloud und Künstliche Intelligenz erweitert und positioniert sich zunehmend als Anbieter für serviceorientierte Geschäftsmodelle.

Für TP-Link ist die Zusammenarbeit ein weiterer Schritt beim Ausbau des Geschäftskundenbereichs. Der Hersteller, der vielen Anwendern vor allem aus dem Consumer-Markt bekannt ist, investiert seit einigen Jahren verstärkt in professionelle Netzwerklösungen. Mit Omada adressiert das Unternehmen gezielt Systemintegratoren, Reseller und MSPs.

Bereits 2025 hatte TP-Link eine vergleichbare Partnerschaft mit dem Distributor API angekündigt. Im Mittelpunkt stand damals ebenfalls die Vermarktung von Omada als Grundlage für cloudbasierte Managed Services. Zudem baut der Hersteller sein Partnerprogramm für Systemhäuser und MSPs kontinuierlich aus.

Auch in Deutschland intensiviert TP-Link derzeit seine Aktivitäten im Fachhandel. So veranstaltet das Unternehmen 2026 gemeinsam mit mehreren Distributoren, darunter ADN, eine bundesweite Omada-Partnertour für Systemhäuser und Service Provider.

Unterstützung durch ADN-Experten

Zur Markteinführung setzt ADN auf ein eigenes Experten-Team für Vertrieb und Technik. Darüber hinaus sollen Schulungen, Workshops und Zertifizierungsvorbereitungen über die ADN Tech Cloud Academy den Einstieg in die Omada-Plattform erleichtern.

Nach Angaben der Unternehmen eignet sich die Lösung insbesondere für Einsatzszenarien in mittelständischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Filialbetrieben und im Einzelhandel. Dort wächst die Nachfrage nach zentral administrierbaren Netzwerken, die sich über mehrere Standorte hinweg betreiben und verwalten lassen.

Neueste Beiträge

EU verschärft Zollregeln für E-Commerce-Sendungen aus Drittstaaten
Für kleine E-Commerce-Sendungen aus Nicht-EU-Ländern wie China gelten bald zusätzliche Abgaben. Das Europäische Parlament hat die umfassende Reform des EU-Zollrechts final gebilligt.
3 Minuten
18. Sep 2026
Fachkräftemangel wird zum Risiko für die IT-Sicherheit
Die neue Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense zeigt, dass KI die Bedrohungslage verschärft, aber zugleich bei der Abwehr unterstützen kann. Ein großes Problem sind fehlende Sicherheitsexperten.
3 Minuten
17. Sep 2026
Telekom führt IoT-Roaming im Satellitennetz von Iridium ein
Die Telekom erweitert ihre Multiorbit-IoT-Roaming-Lösung mit Iridium als zusätzlichem Satellitenpartner. Damit sollen Kunden auch eine Verbindung mit ihren IoT-Geräten haben, wenn keine terrestrische Mobilfunkversorgung vorhanden ist.
3 Minuten
18. Sep 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Faro-com auf Winterreise im Pitztal - Incentive
Gemeinsam mit dem Distributor Faro-com unternahmen acht Vodafone-Partner eine Winterreise ins Tiroler Pitztal.
2 Minuten
3. Feb 2026
Byteclub bündelt den Vertrieb unter neuer Leitung
Byteclub bündelt seine Vertriebsaktivitäten künftig unter einer zentralen Leitung. Dafür wurde die Position des Gesamtvertriebsleiters neu geschaffen und mit dem Apple- und Sales-Spezialist Marco Schomer besetzt.
3 Minuten
26. Aug 2026
Reseller Park auf der IFA wächst und zieht 2027 in eine neue Halle
Der Reseller Park wächst als B2B-Bereich auf der IFA weiter. Der Veranstalter Global Fairs erwartet mehr als 200 Aussteller aus dem In- und Ausland. Ab der IFA 2027 zieht der Reseller Park dann auf ein größeres Areal in Halle 26 um.
3 Minuten
24. Aug 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige