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Vodafone und AST SpaceMobile starten Joint Venture SatCo

Das gemeinsame Satellitenunternehmen SatCo von Vodadone und AST SpaceMobile soll bereits ab dem nächsten Jahr helfen, Funklöcher zu schließen.
© (Quelle: Vodafone)

An Stellen, wo herkömmliche Mobilfunknetze Probleme haben, soll das neue Satellitennetz SatCo Abhilfe schaffen. Hinter dem bereits im März angekündigten Joint Venture stehen Vodafone und AST SpaceMobile. Jetzt haben sie bekannt gegeben, dass SatCo seinen Sitz in Luxemburg haben wird und 2026 in ersten europäischen Märkten kommerziell starten soll.

Aufgebaut wird ein satellitengestütztes Mobilfunk-Breitbandnetz, das direkt von handelsüblichen 4G-/5G-Smartphones genutzt werden kann und sowohl für kommerzielle als auch für behördliche Anwendungen konzipiert ist. Es könnte Lücken der Versorgung zum Beispiel auf Bergen oder dem Meer schließen. Das Joint Venture wird ein kleines Netz von Bodenstationen errichten, die mit den Betreibern bestehender 4G/5G-Terrestriknetze integriert werden. Dadurch werden sichere Backhaul-Verbindungen sowie eine erweiterte Abdeckung in ganz Europa durch AST SpaceMobile-Satelliten im niedrigen Erdorbit bereitgestellt.

Das Angebot wird exklusiv im Rahmen eines schlüsselfertigen Wholesale-Modells an europäische Mobilfunk-Netzbetreiber vertreiben. Es soll bereits das Interesse von Netzbetreibern in 21 EU-Mitgliedstaaten sowie in weiteren europäischen Märkten geweckt haben.

Vodafone, AST SpaceMobile und die Universität Málaga werden außerdem ein neues Forschungszentrum im Vodafone Innovation Centre in Málaga einrichten, das von der spanischen Raumfahrtagentur unterstützt wird, um integrierte Breitband-Dienste unter Nutzung von Satelliten im niedrigen Erdorbit und terrestrischen Mobilfunk-Netzen zu entwickeln.

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