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Sonova will Kopfhörersparte von Sennheiser verkaufen

Der Schweizer Hörgerätespezialist Sonova hat angekündigt, im Rahmen einer neuen Strategie sein Consumer-Geschäft mit den Kopfhörern Marke Sennheiser verkaufen zu wollen.
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© Sennheiser / Sonova

Die renommierte Kopfhörermarke Sennheiser steht zum Verkauf: Die Sonova Holding hat im Rahmen der Präsentation ihrer Geschäftszahlen angekündigt, im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung ihr Consumer-Hearing-Geschäft zu verkaufen. Damit will der Schweizer Spezialist für Hörlösungen seine Ressourcen strategisch stärker auf sein Kerngeschäft mit Hörgeräten und Cochlea-Implantaten konzentrieren, dem er angesichts der demografischen Entwicklung mehr Potenzial beimisst.

Das Consumer-Hearing-Geschäft ist derzeit noch unter der Marke Sennheiser im Premium‑Audiosegment angesiedelt und seine Vertriebskanäle, Nachfragedynamiken und Entwicklungszyklen unterschieden sich von jenen der Hörgeräte und Cochlea-Implantate. Ab dem Jahresabschluss 2025/26 wird es deshalb von Sonova als zum Verkauf bestimmter Geschäftsbereich ausgewiesen.

Zum Portfolio von Sennheiser gehören Audio-Produkte für Konsumenten wie Premium-Kopfhörer, True-Wireless-Earbuds, High-End-Geräte und Soundbars. Zudem gibt es Hearables, die etwa Sprache in lauter Umgebung verbessern, aber noch keine klassischen Hörgeräte sind.

Sonova hatte die Kopfhörersparte von Sennheiser mit seinem Firmensitz in Wedemark bei Hannover im Jahr 2021 für einen Betrag von 200 Millionen Euro übernommen. Damals hieß es, dass die Jobs am niedersächsischen Standort erhalten bleiben sollten. Der neue CEO Eric Bernard, der im September 2025 kam, vollzieht nun eine radikale Strategiewende.

Weiterhin unabhängig operiert die Sennheiser electronic SE & Co. KG, der Teil des 1945 gegründeten Unternehmens, der sich nach dem Verkauf seiner Consumer-Sparte auf Mikrofone, Event- und Studiotechnik konzentriert.

  

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