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Lesedauer 4 Min.

Samsung präsentiert das Galaxy S26

Die neue Flaggschiff-Serie von Samsung ist da: Das Galaxy S26, das Galaxy S26+ und das Galaxy S26 Ultra setzen auf KI-Funktionen und ein neues Display-Feature.
Samsung Galaxy S26 Ultra

Das Galaxy S26 Ultra kommt in vier Farben

© Samsung

Samsung hat heute seine neue Flaggschiff-Serie auf einem Unpacked-Event in San Francisco präsentiert. Sie umfasst die drei Modelle Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra. Das im Vorjahr noch mit Getöse erstmals gezeigte schlanke Galaxy S25 Edge war offenbar keinen Erfolg und bekommt keinen Nachfolger in der 26er-Serie. Die drei neuen Modelle können ab sofort vorbestellt werden und werden dann ab dem 11. März ausgeliefert.

Die Preise starten bei 999 Euro für das S26, das damit 100 Euro mehr als der Vorgänger kostet, aber jetzt auch in der Basisvariante mit 256 GB doppelt so viel Datenspeicher mitbringt. Die Plus-Version startet bei 1.249 Euro ebenfalls 100 Euro teurer, während das S26 Ultra unverändert mindestens für 1.149 Euro zu haben ist. Alle vier kommen in den Farben Blau, Schwarz, Violett und Weiß, dazu gibt es exklusiv im Onlineshop des Herstellers noch Gold und Silbergrau.

Alle drei teilen ein ähnliches minimalistisches Design, das sich an den Vorgängern orientiert, leider stehen dabei die Kameraringe wieder deutlich aus den Rückseiten heraus. Auch die KI-Features wie der neue Dokumentenscanner sind ein Kennzeichen der Serie, die Samsung selbst „die dritte Generation der AI-Smartphones nennt“. Mit Now Nudge19 sollen zeitnahe und relevante kontextbezogene Vorschläge den Benutzern helfen, konzentriert zu bleiben. Fragt ein Freund im Chat beispielsweise nach Fotos von einer kürzlich unternommenen Reise, schlägt die S26-Serie automatisch Fotos aus der Galerie vor. Geht eine Nachricht zu einem Meeting ein, kann die KI Kalendereinträge erkennen und auf Terminkonflikte prüfen.

Als Betriebssystem wird Android 16 mit der Benutzeroberfläche OneUI 8.5 ausgespielt. Samsung verspricht wieder sieben Jahre Software- und Sicherheitsupdates.

Ein innovatives Feature des S26 Ultra ist „privacy Display“, das man bisher vor allem Folien für Notebooks kennt, die neugierigen Zuschauern zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, einen Einblick von der Seite verweigerten. Samsung kann in seinem Flaggschiff auf dem 6,9-Zoll-Amoled-Bildschirm nun erstmals die Lichtstreuung der Pixel steuern. Bei einem ersten Hands-On zeigte sich die über das Menü einschaltbare Funktion als effektiv. Besonders praktisch ist, dass man nicht immer den ganzen Bildschirm mit dem Privacy Screen versehen muss, sondern auch nur einzelne Bereiche wie eingehende Textnachrichten schützen kann. 

Das S26 Ultra nutzt auch als einziges Modell den Snapdragon Elite 8 Gen 5 for Galaxy als Chipsatz. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein nochmal für Samsung beschleunigtes Modell des Top-Prozessors von Qualcomm, bei dem eine neukonstruierte Vapor Chamber für bessere Kühlung sorgen soll. Dazu gibt es je nach Version 12 oder 16 GB RAM. Endlich laden zudem auch Samsung-Smartphones schneller: Im Ultra liegen 60 Watt per Kabel und 25 Watt drahtlos an – wenn man das passende Ladegerät für den 5.000-mAh-Akku dazukauft.  

Auf den ersten Blick erscheint das Vierfach-Kamerasystem des Ultra unverändert, doch größere Blendenöffnungen sollen die Fotografie vor allem bei Nacht verbessern. Es gibt wieder eine 200-Megapixel-Hauptlinse, einen 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und zwei Teleobjektive sowie eine 12-Megapixel-Frontcam. Neue KI-unterstützte Funktionen sind eine horizontale Bildstabilisierung für Videos und ein weiterentwickelter Assistent zur Bildbearbeitung.

Die GalaxyBuds 4 Pro

Die neuen GalaxyBuds 4 Pro

© Samsung
Das können die Basismodelle und die neuen Kopfhörer

Die beiden günstigeren S26 und S26+ unterscheiden sich wie bei den Vorgängern nur durch die Größe der Amoled-Displays und der Akkus sowie deren Ladetempo: Das Basismodell bietet 6,3 Zoll Diagonale und 4.300 mAh Akkukapazität, die mit 25 Watt per Kabel und 15 Watt drahtlos wieder geladen werden. Im S26+ gibt es 6,7 Zoll und 4.900 mAh mit 45 und 20 Watt. Als Prozessor haben beide den hauseigenen Exynos 2600 Prozessor. Unverändert ist das dreifache Kamerasystem mit einer 50-Megapixel-Hauptlinse sowie einem Ultraweitwinkel und einem dreifachen optischem Zoom. Vorne gibt es eine Selfiecam mit 12 Megapixeln.

Außerdem hat Samsung die neue Generation seiner In-Ear-Kopfhörer mit zwei Modellen gezeigt, die ab sofort vorbestellt werden können und ab dem 6. März ausgeliefert werden: Es gibt die Galaxy Buds4 für 179 Euro und die Galaxy Buds 4 Pro für 249 Euro. Sie zeigen ein neues Design mit Metallapplikationen und einem Ladeetui mit transparentem Deckel. Beide bieten aktive Geräuschunterdrückung (ANC).

Die unterschiedlichen Versionen bedienen durch ihre unterschiedliche Designarchitektur verschiedene Bedürfnisse: Die Samsung Galaxy Buds4 Pro verfügen über ein geschlossenes Design, das klaren Klang mit hoher Funktionalität kombinieren soll und eine Steuerung mit Kopfgesten. Die offene Passform der Samsung Galaxy Buds4-Serie soll für komfortables und benutzerfreundliches Hören sorgen.

Die Galaxy Buds4 Pro haben einen neuen, breiteren Mitteltieftöner als die Vorgängermodelle. Durch die Vergrößerung der Schwingfläche und die Reduktion des Lautsprecher-Randes wird die effektive Lautsprecherfläche um fast 20 % gegenüber dem Vorgängermodell erhöht. In Kombination mit dem Hochtöner sollen die Ohrhörer einen natürlichen, immersiven Klang mit sauberen Bässen und kraftvollen Höhen mit 24-Bit/96-kHz-Audiounterstützung erzeugen.

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