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Lesedauer 3 Min.

O2 Telefónica führt neues Cyber-Schutzpaket ein

Der Münchner Netzbetreiber startet am 3. September mit „O2 Onlineschutz Plus“ ein erweitertes Sicherheitsangebot, das Netz-, Geräte- und Versicherungsschutz kombiniert.

O2 erweitert sein Sicherheitsportfolio: Der neue Onlineschutz Plus kombiniert Netzsicherheit, Geräteschutz und Versicherung in einem Paket

© (Quelle: O2 Telefónica)

Die Zahl der Angriffe im Netz steigt seit Jahren deutlich an. Laut einer Bitkom-Erhebung aus dem Jahr 2024 waren rund 61 Prozent der deutschen Internetnutzer bereits Opfer von Cyberkriminalität. Täuschend echt gestaltete Online-Shops, manipulierte QR-Codes oder betrügerische Phishing-Mails zählen zu den häufigsten Methoden. Sicherheitsspezialisten berichten zudem, dass sich Angriffe immer stärker an saisonalen Ereignissen und persönlichen Interessen orientieren. So lockte im Sommer 2025 ein professionell aufgesetzter Möbelshop mit vermeintlichen Rabatten, tatsächlich ging es jedoch um den Diebstahl sensibler Kontodaten.

O2 Telefónica will dem begegnen und erweitert sein bisheriges Sicherheitsportfolio. Das neue Paket „O2 Onlineschutz Plus“ kombiniert drei Bausteine: Netzsicherheit, Geräteschutz und eine Versicherung gegen finanzielle Folgen von Cyberangriffen. Das Angebot ist für fünf Euro pro Monat als Zusatzoption zu allen Mobilfunk- und Festnetztarifen erhältlich.

Schutz auf drei Ebenen

Der erste Baustein ist der bereits bekannte netzbasierte Schutz, den O2 seit 2024 anbietet. Er blockiert gefährliche Inhalte direkt auf DNS-Ebene, bevor sie Smartphones oder Router erreichen. Der Dienst arbeitet vollständig im Hintergrund und benötigt keine zusätzliche App. Seit Januar 2025 wurden nach Angaben des Unternehmens mehr als 200 Milliarden DNS-Abfragen im Mobilfunk- und Festnetz analysiert, das sind täglich bis zu 1,8 Milliarden. Monatlich werden so rund 20 Millionen Bedrohungen abgewehrt, in Spitzenzeiten bis zu 15.000 pro Stunde.

Neu hinzu kommt die Gerätesicherheit, bereitgestellt durch McAfee. Sie schützt bis zu drei Endgeräte vor Viren und Malware, ergänzt um ein sicheres VPN, einen Passwortmanager und eine KI-gestützte Erkennung von betrügerischen SMS. Anders als beim Netzschutz muss für diese Funktionen die App „O2 Gerätesicherheit“ installiert werden.

Dritter Bestandteil ist ein Versicherungsschutz über Telefónica Insurance. Er deckt Schäden durch den Missbrauch von Kreditkarten- oder Kontodaten bis zu 15.000 Euro pro Jahr ab. Zusätzlich gibt es einen Käuferschutz von bis zu 3.000 Euro bei nicht gelieferten Online-Bestellungen sowie einen Verkäuferschutz bis 500 Euro. Auch der Missbrauch von Online-Gutscheinen und Bonussystemen ist bis 500 Euro abgesichert. Im Falle von Cybermobbing übernimmt die Police die Kosten einer anwaltlichen Erstberatung bis zu 150 Euro.

Markus von Böhlen, Director Devices, Trading & Digital Life bei O2 Telefónica, stellt den neuen Onlineschutz Plus vor

© Quelle: O2 Telefónica

„Mit dem O₂ Onlineschutz Plus stellen wir unseren Kundinnen und Kunden einen digitalen Türsteher zur Seite, der Angriffe abwehrt, bevor sie Schaden anrichten. Neu ist, dass wir erstmals auch die finanziellen Folgen absichern. Damit decken wir die wichtigsten Risiken des digitalen Alltags ab“, sagt Markus von Böhlen, Director Devices, Trading & Digital Life bei O2 Telefónica.

Der bisherige Basisdienst „O2 Onlineschutz“ bleibt weiterhin separat buchbar, richtet sich aber primär an Nutzer, die nur den Netzschutz benötigen. Mit dem erweiterten Paket will O2 vor allem Privatkunden ansprechen, die sich eine einfache und zugleich umfassende Absicherung wünschen, ohne auf verschiedene Anbieter für technische und finanzielle Sicherheit angewiesen zu sein.

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