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Lesedauer 2 Min.

O2 startet KI-Avatar zur Betrugsaufklärung

O2 setzt erstmals einen KI-Avatar ein, der per Videotelefonie Verbraucher über gängige Betrugsmaschen informiert. „Oma Hilde“ reagiert in Echtzeit und soll typische Telefon- und Online-Tricks erklären.

„Oma Hilde“ ist ein KI-Avatar von O2, der per Videotelefonie Fragen zu Betrugsversuchen beantwortet

© (Quelle: o2 Telefónica)

O2 Telefónica baut seine digitalen Serviceangebote aus und führt mit „Oma Hilde“ einen KI-Avatar ein, der Nutzerinnen und Nutzer über Betrugsversuche per Telefon und Internet informiert. Das System soll typische Maschen wie Paket-SMS, Phishing-Mails oder fingierte Behördenanrufe erklären und Hinweise zum richtigen Umgang geben. Wer den Dienst nutzt, kann per Videotelefonie Fragen stellen oder eigene Situationen schildern; die KI antwortet in Echtzeit und passt ihre Reaktionen laufend an.

Der Avatar arbeitet nicht als Chat- oder Voicebot, sondern zeigt visuelle und sprachliche Rückmeldungen während des Gesprächs. Die Darstellung orientiert sich an Alltagsszenarien, in denen betrügerische Kontaktversuche auftreten. Entwickelt wurde die Lösung gemeinsam mit dem Münchner Unternehmen Moonscale.

Hilde ergänzt das bestehende Angebot „O2 Onlineschutz Plus“, das technische Schutzfunktionen bereitstellt. Für die Betrugsaufklärung steht der KI-Avatar jedoch unabhängig davon zur Verfügung. Parallel stellt O2 mit „Niklas“ einen weiteren Avatar bereit, der auf typische Betrugsformen spezialisiert ist. Die Figuren können über eine neue Serviceseite des Unternehmens kostenlos genutzt werden.

Das Format folgt auf ein ähnliches britisches Projekt von Virgin Media O2, bei dem „Oma Daisy“ mit Betrügern interagiert und betrügerische Anrufe dokumentiert. Mit „Hilde“ bietet O2 nun ein eigenes Informationsangebot für den deutschen Markt, das auf Aufklärung statt Interaktion mit Betrügern ausgerichtet ist.

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