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Netzbetreiber starten neuen Notruf für Autos

Die Telekom, O2 Telefónica und Vodafone haben das Auto-Notrufsystem Next Generation Emergency Call (NG eCall) gestartet, das deutlich mehr Daten übertragen kann.
© (Quelle: Vodafone)

Bei einem schweren Unfall setzen moderne Autos automatisch über Mobilfunk einen Notruf ab, ein solches System ist seit 2018 für alle neuen PKW und leichte Nutzfahrzeuge Pflicht. Bisher basierte dieser eCall mit im Fahrzeug verbauten SIM-Karten auf den Mobilfunktechnologien 2G und 3G, die aber sukzessive abgeschaltet werden. Deshalb ist seit Januar 2026 Next Generation Emergency Call (NG eCall) als Nachfolgetechnologie für alle neu auf den Markt kommenden Fahrzeuge verpflichtend.

Entsprechend haben die deutschen Netzbetreiber Telekom, O2 Telefónica und Vodafone am 24. Januar NG eCall gestartet. 1&1 ist noch nicht dabei, da der Anbieter derzeit keine Verträge mit Autoherstellern für Flotten-SIM-Karten hat. NG eCall basiert auf 4G und soll perspektivisch auch 5G nutzen. So sollen die Rufe schneller aufgebaut werden und auch Standort- sowie Fahrzeugdaten schneller zügiger zu den Notrufzentralen gelangen. Denkbar sind jetzt auch Erweiterungen wie eine Übertragung medizinischer Daten der Fahrzeuginsassen oder Live-Videobilder von Kameras im Fahrzeug.

Voraussetzung ist, dass sowohl das Fahrzeug als auch die Leitstelle die neue Technologie unterstützen. Ist das nicht der Fall, wird weiter der alte eCall verwendet, der nicht abgeschaltet wird, sondern parallel in Betrieb bleibt.

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