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Weltweite Smartwatch-Verkäufe sind weiter gestiegen

Die weltweiten Verkäufe von Fitness-Trackern gingen im zweiten Quartal leicht zurück, während Smartwatches zulegen konnten. Die Käufer setzten vor allem auf günstige Fitness-Tracker und hochwertige Sportuhren, während Mittelklassegeräte weniger gefragt waren.
Samsung Galaxy Watch 9
© Samsung

Der Boom bei den Wearables ist vorbei: Laut Omdia wurden im zweiten Quartal weltweit 2 Prozent weniger Fitness-Armbänder verkauft als im Vorjahresquartal. Die Verkäufe von Smartwatches stiegen zumindest um 6 Prozent. Zu den Gewinnern im Markt gehörten vor allem sehr günstige Armbänder ohne Display und hochwertige Sport-Smartwatches, während mittelpreisige Produkte in beiden Kategorien weniger Verkäufe verzeichneten.

Bei den Smartwatches konnte Apple die einsame Spitzenposition verteidigen, auch wenn der Marktanteil von 48 auf 46 Prozent zurückging. Der Verfolger Samsung rutschte von 17 auf 15 Prozent und konnte den zweiten Platz nur knapp verteidigen. Denn dahinter legte Garmin stark zu und steigerte seinen Marktanteil von 11 auf 15 Prozent. Der US-Hersteller profitierte laut den Marktforschern vom starken Interesse der Verbraucher an leistungsstarken Sportuhren. Auf den weiteren Plätzen folgten mit 7 und 6 Prozent Anteil Huawei und XTC/Imoo.

Im Gesamtmarkt, der auch Fitness-Armbänder einschließt, konnte Huawei dank einer Ausweitung des Portfolios Xiaomi überholen und sich mit 18 Prozent Marktanteil an die Spitze setzen. Dahinter folgen Apple, Samsung und Garmin. Bei den Armbändern machten einfache Modelle ohne Display schon 15 Prozent der Verkäufe aus, vor allem Googles neues Fitbit Air kam auf Anhieb auf starke Verkäufe.

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