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Hohe Kosten für 1&1-Netz belasten United Internet

United Internet hat seine Geschäftszahlen für 2024 vorgelegt. Die Tochter 1&1 musste mehr in den Aufbau ihres Mobilfunknetzes investieren als erwartet, zumindest geht es dabei jetzt voran.

Ralph Dommermuth, CEO

© (Quelle: 1&1)

Im Rahmen der Präsentation des Jahresergebnisses 2024 von United Internet teilte der CEO Ralph Dommermuth auch einige Informationen zur Tochter 1&1 und dem Aufbau ihres Mobilfunknetzes. Der Gesamtkonzern leidet dabei unter den hohen Kosten dieses Vorhabens, denn der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent auf 4,064 Milliarden Euro. Der EBITDA (Gewinn vor Steuern und Abschreibungen) ging um 9,6 Prozent zurück.

Eine Erklärung von Dommermuth sind die fast um das doppelte gestiegenen Aufbaukosten für das eigene Mobilfunknetz. Die Anlauf­kosten für den Mobil­funk steigen auf 265,3 Millionen Euro gegenüber 132,4 Millionen im Jahr 2023. Dazu kamen negative Effekte durch den Ausfall des 1&1-Mobilfunknetzes im Mai 2024, was zu vermehrten Kündigungen seitens der Endkunden und einer verzögerten Migration der Bestandskunden ins 1&1-Netz geführt habe.

Immerhin sieht der CEO den Netzaufbau jetzt auf Kurs, denn man habe inzwischen über 1.000 Antennenstandorte in Betrieb – und erfüllt damit die Anforderungen der Bundesnetzagentur mit mehr als zweijähriger Verspätung. Weitere 5.000 Standorte seien in Planung und Dommermuth sieht sich beim Tempo des Ausbaus inzwischen auf Augenhöhe mit den anderen Netzbetreibern.

Auch die Migration der Kunden ins eigene Netz laufe jetzt mit dem Umschalten von „täglich bis 50.000 Verträgen“ planmäßig. Ende März soll der Vorgang bereits bei der Hälfte der 12 Millionen Bestandskunden vollzogen sein und bis Jahresende abgeschlossen werden. Sie telefonieren dann im eigenen 1&1-Netz und im National Roaming, das parallel von O2 Telefónica auf den neuen Partner Vodafone umgestellt wird.

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