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Erste Ergebnisse der neuen Mobilfunkmesswoche werden veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur hat gerade die zweite bundesweite Mobilfunkmesswoche abgeschlossen und veröffentlicht jetzt erste Ergebnisse. Gegenüber der letzten Aktion hat vor allem der Anteil der 5G-Messpunkte deutlich zugenommen.
5G-Antenne der Telekom

Eine 5G-Antenne der Telekom

© Deutsche Telekom

Vom 24. Juni bis zum 1. Juli führte die Bundesnetzagentur die zweite bundesweite Mobilfunkmesswoche durch. Mit der gemeinsamen Initiative von Bund, Ländern und Kommunen sollen schlecht versorgte Gebiete identifiziert werden, damit solche Lücken besser geschlossen werden können.

Während der Messwoche haben über 60.000 Nutzer mit ihrer Smartphone-App knapp 20 Millionen Messpunkte erfasst. Vor der Messwoche wurden nur etwa 2 Millionen Messpunkte je Woche erfasst.

Mit rund 98 Prozent der Messpunkte entfiel der weit überwiegende Anteil auf die 4G- und 5G-Netze. Während 2025 noch ähnliche Anteile von 4G und 5G erfasst wurden, ist dieses Jahr der Anteil von 5G-Messpunkten auf fast 70 Prozent gestiegen. Unter ein Prozent der Messpunkte bezogen sich auf 2G, dies ist ein Rückgang um 1,24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie auch letztes Jahr wurde in diesem Jahr bei weniger als einem Prozent der Messpunkte keine Versorgung festgestellt.

Die meisten Messpunkte wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen erhoben, gefolgt von Bayern und Niedersachsen. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht Grafiken und Tabellen für regionale Auswertungen für Landkreise Ende Juli auf der Website https://breitbandmessung.de

„Wir danken allen Menschen, die mitgemacht haben. Die Ergebnisse der Messwoche zeigen einen sehr hohen Anteil an Flächen mit breitbandigen Technologien. Insbesondere der Ausbau der 5G-Netze ist weiter vorangekommen“, sagt Daniela Brönstrup, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur. „Besonderes Augenmerk werden wir aber auch weiterhin auf die Orte legen, an denen noch keine gute Datenverbindung verfügbar ist. Auch hier soll möglichst bald schneller Mobilfunk genutzt werden können.“

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