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Lesedauer 3 Min.

1&1 erweitert Glasfaserreichweite über OXG

Der Anbieter 1&1 hat eine langfristige Partnerschaft mit dem Netzbetreiber OXG geschlossen. Ziel ist es, das eigene Glasfaserportfolio um Millionen weitere Haushalte zu erweitern – vor allem in urbanen Regionen.
© (Quelle: OXG Glasfaser)

Der Wettbewerb im deutschen Glasfasermarkt nimmt weiter an Fahrt auf: Mit dem neuen Kooperationsvertrag zwischen 1&1 und OXG erweitert der Anbieter sein Portfolio um mehr als drei Millionen weitere FTTH-Haushalte – vornehmlich in städtischen Gebieten. Technisch wird dabei das Transportnetz von 1&1 mit den lokalen Netzen von OXG verbunden. Die Vermarktung soll Anfang 2026 starten, perspektivisch sollen bis zu sieben Millionen Haushalte mit 1&1-Tarifen versorgt werden können.

Wettbewerb durch Open Access

Für OXG ist die Vereinbarung mit 1&1 ein weiterer Schritt im Rahmen des eigenen Open-Access-Ansatzes: Seit 2023 baut das Unternehmen in zahlreichen Städten für die Eigentümer kostenlos und eigenwirtschaftlich Glasfaser aus. Inzwischen sind über 35 Städte Teil der Ausbauplanung. Mit der nun geschlossenen Vereinbarung profitiert OXG von einer höheren Netz-Auslastung und der Möglichkeit, Endkunden mehr Anbieterwahl zu bieten.

„Diese Kooperation steigert die Attraktivität eines OXG-Anschlusses deutlich“, sagt Stefan Rüter, Geschäftsführer von OXG. Die Kunden hätten nicht nur Zugang zu einer modernen Infrastruktur, sondern auch zu einer wachsenden Auswahl an Providern. Das sei ein klares Signal für mehr Wettbewerb und Nutzerfreiheit im Markt.

Für 1&1 ist es bereits die zweite größere Partnerschaft innerhalb kurzer Zeit. Erst Ende Juli hatte das Unternehmen angekündigt, auch die Netze der Deutschen Glasfaser künftig zu nutzen, wobei der Fokus hier auf ländliche und suburbane Regionen liegt. In beiden Fällen bindet 1&1 die regionalen Netze per eigener Backbone-Infrastruktur an und nutzt das Wholesale-Modell, um eigene Tarife zu vermarkten.

Mit diesem Ansatz setzt 1&1 konsequent auf ein Infrastrukturmodell, das ohne eigene Bauprojekte auskommt, aber dennoch eine große Reichweite erzielt. Durch Kooperationen mit etablierten Netzbetreibern wie Telekom, Deutsche Glasfaser, City-Carriern und nun auch OXG deckt das Unternehmen heute bereits ein breites Spektrum an Regionen ab, und das von der Großstadt bis zum ländlichen Raum.

CEO Ralph Dommermuth sieht die neue Vereinbarung mit OXG als Beitrag zur Digitalisierung: „Durch schnelle und zuverlässige Glasfaserverbindungen werden immer mehr Regionen fit für die digitale Zukunft.“ Für Kundinnen und Kunden bedeutet die Partnerschaft vor allem eins: mehr Auswahl – sowohl bei den Anbietern als auch bei den Tarifen.

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