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Lesedauer 2 Min.

Fusion von Mitel und Unify bringt Bestellprozesse ins Stocken

Seit dem 1. Juli sind zentrale Systeme der beiden Hersteller zusammengelegt. Die Umstellung sollte nur wenige Tage dauern, doch läuft es weiterhin nicht rund.
© (Quelle: Shutterstock / The KonG)

Im Zuge der Integration von Mitel und Unify sollten auch technische Prozesse vereinheitlicht werden, darunter auch Systeme für die Bestell- und Projektabwicklung. Der Stichtag für die Umstellung war der 1. Juli. Eine Unterbrechung von etwa einer Woche wurde vorab angekündigt, um die Migration durchzuführen. Doch die Schwierigkeiten dauern bis heute an.

Besonders betroffen ist offenbar das Projektgeschäft und die Distribution, wo aktuell Unify-Produkte und teilweise auch Mitel-Produkte nicht wie gewohnt bestellbar sind. Dies bestätigte ein Distributor gegenüber Telecom Handel. Man gehe jedoch davon aus, dass sich die Umsätze zu einem späteren Zeitpunkt nachholen lassen. Ein weiterer Distributor erklärte, man habe die Partner bereits im Vorfeld umfassend informiert und sich rechtzeitig bevorratet. Dadurch sei der Juni im Projektgeschäft besonders stark ausgefallen. Zwar sei der Juli spürbar ruhiger, doch viele Handelspartner hätten sich frühzeitig auf die angekündigte Umstellung eingestellt.

Auf Anfrage von Telecom Handel teilte ein Sprecher von Mitel mit: „Im Rahmen einer umfassenden Tool-Migration kam es Anfang dieses Monats zu einer geplanten Unterbrechung unseres Bestellprozesses. Unsere Partner wurden im Vorfeld entsprechend informiert. Die Umstellung ist inzwischen abgeschlossen. Uns sind jedoch einige kleinere, projektspezifische Herausforderungen bekannt, die wir derzeit fallbezogen bearbeiten.“

Ein Systemhausbetreiber bestätigte auf Anfrage, dass die bisherigen Einschränkungen vermutlich vor allem die Distribution betreffen. Man selbst bestelle nicht direkt bei Mitel und habe daher bislang keine konkreten Auswirkungen gespürt.

Sollte sich die Lage jedoch nicht bald normalisieren, sind auch Folgen für den indirekten Vertrieb denkbar – etwa wenn Liefertermine nicht eingehalten werden können.

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