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5G-Drohnen von Telefónica reinigen Hafenbecken

Bei einem Pilotprojekt im Hafen von Valencia reinigen mit 5G vernetzte Drohnen von Telefónica das verschmutzte Wasser.
Aquadrone von Telefónica

Die autonome Drohne im Hafenbecken von Valencia

© Telefónica S.A.

Telefónica testet gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Telefónica Tech sowie der Hafenbehörde im spanischen Valencia ein neues System zur automatisierten Reinigung von Hafenbecken. In einem Pilotprojekt im Marina Port Valencia kommen erstmals autonome, vernetzte Drohnen zum Einsatz, die schwimmende Abfälle und Mikroplastik erfassen und aus dem Wasser entfernen.

Mit dem Projekt will der spanische Netzbetreiber demonstrieren, wie die Technologien IoT und 5G in einer realen Anwendung helfen können, Meere und Häfen besser zu schützen. Schätzungen zufolge bestehen rund 60 bis 80 Prozent des weltweiten Meeresmülls aus Plastik. Auch in Europa und Deutschland belasten Mikroplastik, Fischereireste und schwimmender Abfall zunehmend Küstengewässer und Häfen. Die Drohnen sollen Reinigungsarbeiten klimafreundlicher und effizienter gestalten. 

Zum Einsatz kommt ein autonomes Sammelboot des Herstellers RanMarine, der mit der Organisation Plastfree Ocean zusammenarbeitet. Das Gerät überwacht die Wasserqualität in Echtzeit und kann dank einer Einsatzdauer von bis zu acht Stunden sowie einer Reichweite von mehr als 20 Kilometern bis zu 500 Kilogramm Abfall pro Tag aufnehmen. Kameras und LiDAR-Sensoren ermöglichen eine selbstständige Navigation und das sichere Umfahren von Hindernissen. Sämtliche Bild- und Sensordaten werden über IoT und 5G-Vernetzung an eine zentrale Analyseplattform übertragen. Sie ermöglicht es, Einsätze in Echtzeit zu planen und zu überwachen.

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